Hallo mal wieder

In den letzten Wochen ist einiges passiert. Wir mussten von unserer geliebten Oma Abschied nehmen. Es traf uns alle unvorbereitet. Es immer schwer einen wichtigen Menschen gehen zu lassen, wenn es aber plötzlich passiert, kämpft man noch mehr.

Die Familie ist ein starker Halt und alle halten zusammen. In einer großen, familiären Gemeinschaft lassen sich solche Dinge leichter verarbeiten. 

Ansonsten gibt es hier nur den üblichen, alltäglichen Wahnsinn. Das Baby, mittlerweile 10 Monate alt, krabbelt wild durch die Gegend und erkundet die Umgebung nun seit einigen Wochen eigenständig. Vor wenigen Tagen stand sie zum ersten Mal alleine im Bettchen und zieht sich seitdem überall hoch. Die Zeiten in denen man nicht ständig hinterher sein muss, sind also vorbei. Aber natürlich freue ich mich, dass das Babymädchen sich prächtig entwickelt und von alleine von A nach B kommt.

Die große Schwester hat sich in den letzten Monaten zu einer kleinen Rennfahrerin entwickelt. Sie liebt das hohe Tempo und machte die Gegend auf ihrem Laufrad unsicher. Mittlerweile düst das Kind mit Fahrrad ohne Stützräder rum. Ich muss gestehen, ich würde am liebsten wegschauen, wenn das verrückte Ding im Affenzahn davon saust. Mir wird da immer mulmig. Sie macht ihre Sache gut. Sie fährt sicher und hat aus dem Unfall, mit dem Laufrad gelernt. 

Vor guten  2 Monaten hat sie ihr Tempo nämlich unterschätzt. Unsere warnenden Worte vorher und auch während der Fahrt wurden ignoriert. So passierte es, dass sie nicht rechtzeitig bremsen konnte, ins schlingern kam und kurz darauf stürzte. Der Papa ließ alles fallen und rannte los zum Kind, welches neben dem Laufrad lag. Tapfer wie sie ist, stand sie einige Sekunden danach schon wieder auf und wollte direkt weiterfahren. Kurz danach wurden einige Flecke, in den schönsten Regenbogenfarben sichtbar aber das störte sie nicht weiter. Ja ja, wir Mädels der Familie sind immer etwas härter im nehmen als unsere Jungs 😉 

Und sonst?

Der eine oder andere erinnert sich vielleicht, dass ich schon lange einen Wunsch hatte, nämlich eine Nähmaschine.                                                                               Meine Oma hat eine besessen und ich habe sie bekommen. Darauf bin ich sehr stolz, denn sie ist etwas ganz besonderes für mich. Ich habe schon einige Versuche gestartet und Glück und Verzweiflung lagen nah beieinander.

Als absolute Anfängerin musste ich fummeln und probieren und habe viel im Internet nach Hilfe gesucht. Nun komme ich erstmal soweit zurecht um einfache Sachen zu machen.

Erste selbst genähte Babyhose

2 Babyhosen und ein T-Shirt für die große Maus habe ich gemacht. Allerdings ist eine Hose unfertig. Die Bündchen ordentlich anzunähen will mir nicht gelingen. Als sich die Wut dann langsam hoch schlich, habe ich es erstmal beiseite gelegt und bisher nicht wieder angefangen.

Das schöne an Omas Maschine ist, dass es ein älteres Modell ist. 


Die Funktionen erschlagen einen Neuling nicht. Nur das notwendige ist vorhanden. Außerdem ist sie robust und ich kann nichts kaputt machen.
Da dass Baby bald aus dem Mittagsschlaf erwachen wird, widme ich mich mal lieber schnell dem Haushalt. Bald kommen nämlich meine beiden Brüder. Sie sind unsere Schlafgäste heute und der Muckel ist schon ganz aus dem Häuschen. 

Kleiner Abschied

Meine Domain ist ausgelaufen, ich bin nicht mehr direkt unter „doppelmama.com“ erreichbar. Ich habe entschlossen dass es nicht lohnt, in eine weitere Verlängerung zu investieren.

Ob ich weitermache oder den Rest komplett einstelle, habe ich derzeit noch nicht entschieden. Also bleibt mein Blog so erstmal weiterhin bestehen. 

Geburtstagsfieber

Ende des Monats ist es soweit, das Töchterchen wird 4 Jahre alt.Ich erspare euch an dieser Stelle das gejammer über die zu schnell vergangene Zeit usw.

Nun ist das Kind im Entscheidungsfähigen Alter und darf dementsprechend (mit)bestimmen, wie die Deko aussehen soll und was auf den Tisch kommt. 

Lange Zeit blieben wir verschont. Seit einigen Wochen ist es aber auch hier ausgebrochen, das Eiskönigin Fieber schlägt um sich. Es kann nicht genug Anna & Elsa sein. Es wird verzückt mitgesungen wenn die CD läuft. 

Und das Kind liebäugelt sogar allmählich mit einem Elsa Zopf. Ein Zopf! Meine Tochter hasst Zöpfe. Eigentlich.              Kann doch nicht sein, dass Elsa schafft was ich nicht hinbekommen habe.. Aber ich schweife ab.

Beim letzten Besuch bei meiner Mama sind wir durch einige Läden geschlendert und sind prompt fündig geworden. Die wachsamen Augen des Kindes fanden direkt Deko mit besagten Damen. So haben wir im Frühling den Winter auf dem Tisch.. Und zur Krönung haben wir eine Tortenoblate gekauft. Damit die Gäste auch einen Hauch der Königin schnabulieren können.

So sicher sich die Tochter mit der Deko ist, umso schwieriger ist die Wahl der Geschenke. Hat sie sich vermeintlich entschieden, kommt der Bruder um die Ecke und hat neue Ideen und wir sind genauso schlau wie vorher. Ein einziger Wunsch steht Felsenfest, da lässt sich das Kind auch nicht mehr von abbringen. Eine singende Elsa samt leuchtendem Kleid. Die Artikelbeschreibung verheißt nichts gutes. 

Sie hat genau ein Lied im Repertoire. Das könnte sich zum Alptraum für uns Eltern entwickeln..                                         Jahrelang sind wir um lärmende, Nerv tötende Spielzeuge drumherum gekommen, haben uns meisterhaft gedrückt. Nun werden wir uns aber wohl oder übel unserem Schicksal ergeben müssen. 

In die Sonne hüpfen

Am Wochenende war das Wetter nahezu traumhaft. Blauer Himmel mit nur wenigen zarten Wölkchen und dazu jede Menge Sonnenschein. Die Temperatur gab schon einen kleinen Vorgeschmack auf den nahenden Sommer.

Wir versorgen eine Woche, Haus, Garten und Katze von den Schwiegereltern. Sie sind nämlich den Urlaub angetreten, den Ich gewonnen habe. Den haben sie sich redlich verdient. Und ein wenig Ruhe vor uns, kann sicher auch nicht schaden. 

Als wir also Richtung Oma & Opa liefen, sahen wir schon aus einiger Entfernung riesige Hüpfburgen in den Himmel ragen. Die Veranstalter reisen durch die Stadt und verweilen dann für einige Wochen an einem Standort. Schon im letzten Jahr, sind wir an einer anderen Stelle andauernd daran vorbeigefahren. Die Kinder äußerten immer wieder den Wunsch, unbedingt mal vorbeischauen zu wollen.

Im Sommer bei knalligen Temperaturen und hochschwanger konnte Ich dem ganzen nichts abgewinnen. Also vertrösteten wir die Kinder auf ein anderes Mal.

Natürlich dauerte es nur wenige Sekunden, bis die 4 Kinderaugen erspähten, was wir schon längst gesehen hatten. Glänzende Augen, lächelnde Gesichter und die Frage: „können wir heute? “

Es war wenig los. Wir konnten uns direkt Eintrittskarten kaufen und ins Vergnügen stürzen. Die Kassiererin wies noch daraufhin, dass auch Eltern sich beim hüpfen verausgaben dürfen. 

Die Kinder erstürmten die verschiedenen Hüpfburgen und sprangen und tobten wie wildgewordene. Die Bäckchen gewannen zusehends an Farbe. Das strahlen wich aber nicht aus den Gesichtern.

Ich mittendrin. So eine leere Hüpfburg ist ja quasi noch viel gefährlicher,  als eine mit vielen durcheinander hüpfenden Kindern. Als verantwortungsbewusste Mama, muss man um die Kinder rumspringen und zur Stelle sein.                                                           Spaß beiseite. Ich habe alle Kinder verscheucht und bin dann hüpfenderweise durchgedreht. Hab ja schließlich Eintritt bezahlt und den expliziten Hinweis erhalten, dass ich hüpfen darf.

Um bei der Wahrheit zu bleiben.. Ich stand größtenteils außerhalb des Geschehens. Allerdings musste Ich mit der Tochter immer wieder eine gigantische Burg erklimmen, an der man dann runter rutschen konnte. Dem Sohn war es zu hoch. Nach 1/4 der Leiter drehte er wieder um und machte sich auf dem Weg zu etwas flacherem.                    Die Tochter und ich hatten großen Spaß beim runtersausen. Aber das hochkommen wurde irgendwann regelrecht anstrengend. Da merkt man mir meine fehlende sportlichkeit an..

Als die Beine dann irgendwann zu Wackelpudding wurden und die Kinder sich immer langsamer fortbewegten, wurde es Zeit nachhause aufzubrechen. Für den Weg gab es noch gigantische Eisgetränke, hinter denen sich die Kinder halb verstecken konnten. Der Zucker putschte die Kinder nochmal auf, sodass sie den Weg gut durchgehalten haben. 😉

Zuhause angekommen habe Ich mir unsere Eintrittskarte nochmal angeschaut und musste schmunzeln.. Entweder waren wir in der Zukunft unterwegs oder wir dürfen in 3 Jahren nochmal wiederkommen…

Im Datum geirrt? Kann ja mal passieren..

Hoch oben, bevor es wieder abwärts geht.

Kampf der Giganten. Ausgang ungewiss..

Im neuen Zuhause

Wir sind angekommen und haben uns auch schon eingelebt. Die ganzen Kisten sind wieder ausgepackt.Was man alles besitzt, merkt man erst wenn man alles verpacken muss und plötzlich 40 Kartons voll sind.                                      Alles nimmt Gestalt an und wird immer wohnlicher.

Beim Umzug hatten wir Unterstützung von tollen Helfern, die wirklich einiges erleichtert haben. Anstrengend war es natürlich  trotzdem und Ich hatte ordentlichen Muskelkater. An Hüften und Oberschenkel schmücken mich blaue Flecke. Aber es hat sich gelohnt! 

Die Kinder sind begeistert und finden Ihr Zimmer schön. In der alten Wohnung hatte jeder ein eigenes, gespielt und geschlafen wurde aber im Zimmer des Sohnes. Beide wollten es so. Nun haben sie also gleich ein gemeinsames Zimmer bekommen. 

Mehr Quadratmeter, heißt mehr Platz für Deko. Juhu!                                                      Ein wenig habe ich schon angefangen. Hier und Da ein bisschen was abgestellt und schon sieht es viel schöner aus.

Die Badewanne wurde als erstes von den Kindern eingeweiht. Es gibt endlich kein gemeckere mehr, denn beide haben genug Platz zum sitzen & spielen.                        Gestern habe ich es mir dann auch für ein paar Minuten gemütlich gemacht. 

Ich habe mal ein paar Fotos zusammengestellt.

Links oben: Küchenfester , unten: Badezimmer                                                     Rechts: Fenster Kinderzimmer

Die Kinder brauchen ein Nachtlicht ohne geht es nicht. Die Lichterkette finden sie super. Schön dass sie endlich Verwendung findet. Vor Jahren haben wir sie gekauft, einfach weil sie uns gefallen hat. 

Hier verändert sich noch täglich etwas. Aber das große Chaos ist beseitigt und das ist schonmal viel wert. 

Mach doch eine Leckerei aus dem Buch

Sprach das Kind und zeigte auf mein selbst angelegtes Rezeptbuch. Der Junge isst nicht gerade viel, so bin Ich froh wenn er kommt und von sich aus etwas möchte.

Das Kindchen liebt Pizzabrötchen aber die Zubereitung dauert. Der Teig muss immer wieder ruhen und geknetet werden muss er auch. Da vergeht einiges an Zeit. Für alle die sofort Hunger haben und nicht lange warten wollen gibt es eine Alternative. Was man dazu braucht verrate Ich euch:

• Aufbackbrötchen aus der Dose                     

• etwas flüssige Butter                                                

• Gewürze nach Wahl ( Ich nehme Pfeffer, Salz, Oregano & Knoblauch)             

• 1 EL Tomatenmark ( kann man auch drauf verzichten)                                               

• Belag nach Wahl ( bei uns meistens Salami & Käse)                                                   

• 1 Auflauf- oder Kuchenform                       

• 1 große Schüssel

Ihr packt die Teiglinge auf ein Schneidebrett und halbiert sie mit einem scharfen Messer. Dann kommen sie in eine große Schüssel. Die flüssige Butter, Tomatenmark und die Gewürze über die Teigstücke geben. Nun alles schön miteinander vermengen. Käse und anderen Belag zum Schluss drüber geben und nochmal ordentlich vermischen. 

Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen und die Teigstücke in die Back/Auflaufform geben. Wer richtiger Käsefan ist, kann jetzt nochmal welchen drüber streuen. Die Backzeit beträgt ungefähr 13 Minuten. 

So sahen sie bei uns aus

Heute gab es dann aber die „richtigen“ Pizzabrötchen.  Hier geht’s zum Rezept Die schmecken nochmal ein bisschen besser. Merkt man daran, dass der Sohn richtig viel gefuttert hat. Da mein Handy neuerdings ausgeht sobald ich ein Bild mit Blitz mache und es die vorherigen gleich mitgelöscht hat, gibt es aber kein Bild..

Überall mehr Platz

Die Hälfte des Haushalts ist in Kisten verpackt. Alles was in den nächsten Tagen nicht dringend gebraucht wird ist in beschrifteten Kartons verschwunden. 

In der neuen Wohnung haben wir mehr Quadratmeter zur Verfügung. Ich kann mir eine kleine Ecke nur für mich einrichten. Kann an meinen Beiträgen arbeiten und mich mit meinen Lettering Sachen ausbreiten. Um mich mit all diesen Dingen zu beschäftigen, brauche Ich Licht. Der Mann findet das nicht ganz so gut. Er hat es lieber dunkel. Man könne nicht entspannen wenn es so hell ist. Tja, isses Dunkel kann Ich aber nichts sehen.. Da prallen unterschiedliche Interessen aufeinander. 

Mit meinem eigenen kleinen Tisch und natürlich einer Lampe, gehen wir uns dann zukünftig nicht mehr auf die Nerven. Denn wenn Ich denn nun da sitze und meinen Sachen nachgehe, fragt er ständig ob Ich jetzt fertig bin und wir das Licht endlich ausmachen können..

Für mein eigenes Plätzchen hätte Ich sogar noch mehr Verwendung. Ich möchte mir nun endlich bald, meinen lang gehegten Wunsch erfüllen und eine Nähmaschine anschaffen. Nun wäre es schön wenn sich Personen zu Wort melden, die vielleicht Erfahrung haben. Es gibt gewisse Discounter die schon Maschinen ab 60 € anbieten. Taugen die etwas? Ich bin blutige Anfängerin und erwarte keine  großartigen Dinge. Sie soll halt einfach nähen. 

Überhaupt sehe ich für die Wohnung so viele Möglichkeiten, es richtig schön zu gestalten.  Die Vorfreude auf so viele verschiedene Dinge ist groß. 

Wir hatten z.B. schon lange kein Badezimmer mehr das ein Fenster besitzt und das Platz bietet. Stehen wir zusammen mit den Kindern beim Zähne putzen wird es eng. Mehr als die Armbewegung zum putzen geht dann nicht. Kind 3 hätte dann wahrscheinlich später im Flur stehen müssen.. Das Bad hat den Namen einfach nicht verdient.

Küche mit Fenster?  Hatten wir immer. Nur hier nicht. Diese Küche ist klein und obwohl ich gerne koche, halte ich mich nicht gerne darin auf. Die neue Küche bietet Platz und Tageslicht und könnte mein Lieblingsraum werden. Einige Dekostücke und neue Küchenutensilien habe ich schon in’s Auge gefasst aber alles Stück für Stück. 

Kreativ mit Wasserfarben

Die Kinder lieben es zu tuschen. Da beschäftigen sie sich ruhig und ausdauernd. Vor kurzem habe Ich sie damit überrascht, mal etwas anderes auszuprobieren als nur mit dem Pinsel zu malen.

Strohhalme stehen hier zum Beispiel hoch im Kurs. Zu jedem Getränk möge bitte einer gereicht werden. Man kann sie aber auch zweckentfremden und prima als Pusterohr benutzen. Beim trinken strengstens verboten, ist es bei dieser Technik erlaubt kräftig zu pusten.

Man setzt also dicke Kleckse auf das Papier und pustet drauf los. Man muss natürlich genug Wasser benutzen damit die Kleckse auch schön verlaufen. Mit mehreren Farben macht das ganze am meisten Spaß. 

Als die Wangen etwas Erholung brauchten gingen wir zur nächsten Technik über. 

Die magischen Zauberbilder. 

Ihr nehmt euch ein weißes Blatt Papier und ein Teelicht. Nun lasst ihr der Kreativität freien Lauf und malt mit dem Teelicht auf das Papier. Ich habe verschiedene Formen und für jedes Kind ein Haus vorbereitet. Wenn die Kinder nun mit ihren Wasserfarben rüber malen, werden die Bilder sichtbar.             Das fanden beide Kinder besonders gut. Sie haben auf die Weise noch viele weitere Bilder angefertigt. 

Eine Idee hatte ich noch parat, die Umsetzung scheiterte aber an der Tochter..                                                              Ich wollte einen Karton nehmen und angemalte Murmeln über’s Papier sausen lassen. Da die einzigen Murmeln in diesem Haushalt nunmal der Tochter gehören, war ich auf ihre Zustimmung angewiesen. Sie war aber absolut dagegen, die Dinger mit Farbe zu bepinseln. Dass sie wieder sauber sind sobald sie mit Wasser in Berührung kommen, war nicht relevant. Nein blieb Nein. Ich habe es dann dabei belassen. Der Sohn hatte während unserer Diskussionsrunde sowieso schon die Lust am ganzen verloren und war schon auf dem Weg Richtung Kinderzimmer. 

Bin dann mal weg

Meinen Instagram Account gibt es nicht mehr. Gestern habe Ich ihn gelöscht. 

Ich habe keine Lust mehr Schnappschüsse aus unserem Leben zu präsentieren. Erst Recht nicht, wenn sie gewissen Leuten dazu dienen, sich Informationen zu holen, an die sie sonst nicht kommen.

Größtenteils geht’s doch nur darum, sein Leben nach außen hin perfekt darzustellen. Perfekt drapierte Sofakissen und Decken auf einer Couch. Das Frühstücksmüsli das solange gedreht und gewendet wird, bis es Fototauglich ist. Die obligatorische Lightbox  oder all die anderen Bilder, die sich in der Instagram Welt so oft wiederholen, ich mag sie nicht mehr sehen. 

Natürlich war es schon witzig zu sehen, dass Menschen die man persönlich kennt, bei Instagram ihr Leben in einer  Art präsentieren die mit der Realität wenig gemeinsam haben. Aber Ich habe für mich beschlossen, dass mir WordPress reicht. Ich möchte mich wieder ausgiebig meinem Blog widmen und verzichte auf alle anderen Plattformen. 

Geschafft! 

Unsere Suche war erfolgreich. Endlich haben wir eine neue Wohnung gefunden. Schon bald können wir umziehen und wir können es noch gar nicht richtig glauben. 

Heute haben wir schon die ersten Umzugskartons gepackt und am Wochenende müssen wir uns dringend den Keller vornehmen. Der fehlt nämlich in der nächsten Wohnung. 

Die Kinder sind begeistert und freuen sich auf ihr neues Zuhause. Für sie war nur wichtig, dass sie weiterhin ihre gewohnte Kita besuchen können. Beide haben sich gut eingelebt und haben viel Spaß. Wir hätten die Beiden auch nur ungern da rausgerissen. Umso glücklicher sind wir alle, dass wir in der Nähe bleiben können.

Das Baby wird in der neuen Wohnung endlich im eigenen Bett schlafen. Aus Platzgründen schläft sie bis Dato bei mir. Das ist mittlerweile aber alles andere als erholsam.                                                   Wenn der kleine Mensch wach wird dreht und windet er sich so, dass er mir in’s Gesicht treten kann. Andauernd.      Mir auf diese Art mitzuteilen dass sie wach ist, ist eben nicht ganz so schön. Daher begrüße Ich den Umzug in das eigene Bettchen. 

Der Muckel hatte seine Schuluntersuchung und wurde zum Glück zurückgestellt. Ich hätte mir dieses zarte Kerlchen nicht mit Schulranzen und ganz allein auf dem Schulhof vorstellen können. Zum Glück haben sie im Kindergarten und direkt bei der Untersuchung unsere Ansicht geteilt. Sie waren der Meinung, dass er die Kita noch genießen soll und die Schule noch 1 Jahr warten kann.                                                  Mit der Entscheidung sind wir also absolut zufrieden. 

Nun bin Ich um einige Sorgen leichter und kann wieder ganz positiv nach vorne sehen. Ich freue mich auf den Neuanfang.